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TYPO3 an deutschen Hochschulen: Datengetriebene Einblicke aus meinem Vortrag

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Am 17. September 2025 habe ich einen Vortrag zum Thema „Ein datengetriebener Überblick über die Situation an deutschen Hochschulen mit TYPO3 im Fokus" gehalten.

Die Daten des Hochschulkompasses sowie Abfragen aus Wikidata dienten als grundlegende Datenbasis, um eine umfangreiche Liste deutscher Hochschulen mit den zugehörigen Websites zu generieren. Insgesamt wurden 529 URLs systematisch gescannt.

Mithilfe des Tools WebTech wurde insbesondere das eingesetzte Content-Management-System, wie etwa TYPO3, identifiziert. Die Bewertung der Webauftritte erfolgte durch automatisierte Lighthouse-Audits, die zentrale Aspekte wie Performance, Barrierefreiheit und technische SEO untersuchten. Ergänzend wurde eine Analyse des Schema-Markups durchgeführt. Dabei wurde sowohl das Parsen von Sitemaps als auch der direkte Abruf der einzelnen Seiten genutzt, um die Nutzung strukturierter Daten zu erfassen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

Die Untersuchung offenbarte sowohl Stärken als auch Verbesserungspotenziale bei den TYPO3-Websites deutscher Hochschulen:

Performance:  Hier besteht deutlicher Optimierungsbedarf. Die automatisierten Tests zeigten, dass viele Hochschul-Websites ihre Ladezeiten und allgemeine Performance verbessern könnten.

Barrierefreiheit:  Die Ergebnisse waren überwiegend positiv, wobei jedoch noch Detailverbesserungen möglich sind. Dies ist besonders wichtig, da Hochschulen eine Vorbildfunktion in Sachen Zugänglichkeit haben sollten.

SEO-Grundlagen:  Hier schnitten die TYPO3-Seiten generell gut ab. Die technische SEO-Basis ist solide, was Suchmaschinen dabei unterstützt, alle relevanten Inhalte zu finden und Rich Snippets zu erzeugen.

Sprachkennzeichnung als kritischer Faktor

Ein besonders interessanter Aspekt war die Analyse der Sprachangaben:

  • Das lang -Attribut wird von 97% der untersuchten Seiten (513 von 529) korrekt verwendet
  • Bei hreflang -Attributen besteht noch Nachholbedarf: nur 43% der Seiten (228 von 529) nutzen diese richtig
  • Fehlende oder fehlerhafte Sprachangaben können zu Indexierungsproblemen führen und die barrierefreie Nutzung erschweren

Vortrag erneut ansehen

Falls Sie den Vortrag verpasst haben oder ihn nochmals ansehen möchten, können Sie ihn unter  https://schuemann.it/hochschulscan/ abrufen. Dort finden Sie alle Präsentationsinhalte und können sich detailliert über die Untersuchungsergebnisse informieren.

Individueller Report für Ihre Hochschule

Besonders spannend: Auf dem letzten Slide des Vortrags finden Sie einen Link, über den Sie sich einen personalisierten, detaillierten Report für Ihre spezifische Hochschule anfordern können. Dieser individuelle Bericht ermöglicht es Ihnen, gezielt an den Schwachstellen Ihrer Website zu arbeiten und konkrete Verbesserungsmaßnahmen zu planen.

Die Untersuchung basierte auf automatisierten Tests, wobei ich stets betonte, dass manuelle Prüfungen unerlässlich bleiben. Dennoch bieten die gesammelten Daten eine solide Grundlage für datengetriebene Entscheidungen zur Optimierung von Hochschul-Websites.

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben!

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