Welches System ist das Richtige für eine Universität?

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Dieser Beitrag erschien zuerst als Gastbeitrag in der Internationalen Hochschulstudie 2019

Der Webauftritt ist das Online-Gesicht der Universität: Er muss uns direkt ansprechen, damit wir uns eine potenzielle Bindung beziehungsweise Zusammenarbeit damit vorstellen können. Unstrukturierte Daten, lange Ladezeiten, eine dürftige Verschlagwortung und ein nicht responsives Design sind beispielsweise alles verbreitete Gründe für das frühzeitige Verlassen einer Website. Im Zweifel schreibt sich ein Schulabgänger bei einer anderen Hochschule ein. Auch für alle am Auftritt beteiligten Redakteure ist die intuitive Bedienung erfolgsrelevant; ist die Bedienbarkeit zu komplex, schleichen sich leicht Fehler ein.
Klar ist: Der Anforderungskatalog an einen erfolgreichen und performanten Hochschulauftritt ist lang.

Fest steht aber: Mit dem richtigen Konzept klappt auch die Umsetzung.

Damit der Relaunch gelingt, müssen sorgsam alle Rahmenparameter festgelegt werden. Um die geplante Optimierung kontinuierlich voranzutreiben und weiterzuentwickeln, empfiehlt sich die Anwendung der agilen Projektmethodik Scrum: Regelmäßiges Feedback kann so zeitnah eingearbeitet, Entwicklungen konstant abgeglichen werden. Auch technisch wird dasselbe Ziel verfolgt gemäß „die Regelmäßigkeit macht’s“. Ein „Continuous Relaunch“ hält die Seite up-to-date und verhindert größere, wartungsbedingte Einschränkungen oder gar Ausfälle.

Die Einführung einer Open-Source-Lösung, die nach Prüfung und Freigabe durch die Universität vom Dienstleister veröffentlicht werden darf, spiegelt schön den Gedanken der Wissensteilung wider, für welche die Hochschule steht.

Safety First gilt natürlich auch hier: DSGVO, Datensicherheit, Privatsphäre oder Patches sind nicht bloß Schlagworte – sowohl zum Schutze der Nutzerdaten als auch der Hochschule werden hohe Sicherheitsstandards eingeführt, welche die Angriffsfläche für Hacker so gering wie möglich halten sollen.

Responsivität, Barrierefreiheit, Performance und intuitive Bedienbarkeit sind weiterhin Indikatoren, die Erfolg beim Relaunch versprechen.
Für diese vielen Anforderungen braucht es eine Lösung, die wirklich auf die Bedürfnisse einer Hochschule passt. Daher haben wir uns intensiv mit den verschiedenen Systemen befasst.

Für uns sind das Themen wie eine zentrale Authentifizierung über ein führendes System, das einfache Ausrollen von Tochterinstanzen für Fakultäten und Institute, die schnelle Bereitstellung von Nachrichten, Terminen und Personen und deren zentrale Referenzierung und Verschlagwortung aber auch die Absicherung, dass alle Systemerweiterungen einer kontinuierlichen Pflege unterliegen.
Alle diese Überlegungen haben uns schließlich zu der auf dem Content Management System TYPO3 basierenden Branchenlösung TYPO3 Higher Education Packagegeführt, welches speziell für Hochschulen entwickelt wurde.

Fazit: In einen guten Online-Auftritt zu investieren lohnt sich. Zwar gibt es eine Menge Stolpersteine und Herausforderungen, die lauern; aber wer rechtzeitig und strukturiert saubere Vorkehrungen trifft, der muss am Ende nicht generalüberholen. Wer Nutzerfreundlichkeit im Fokus hat, der hält den richtigen Kurs.

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